Sagen einige, die sagen wollen, dass andere Iran nicht verstehen.
Am Ende wird der Recht haben, der Geschichte schreibt.
Einige Zeit ist vergangen, dass ich das letzte Mal schrieb. Auch in Iran passieren Missgeschicke. Bauarbeiter schnitten ein Kabel durch und das Internet war aufgelöst. Gut, dass keine Welt zusammenbrach, sondern in der Zeit dazwischen so einiges geschah. So stiegen die Preise für Nüsse, die in der Shab-e Yalda - der längsten Nacht im Jahr - gegessen werden und die britische Botschaft wurde kurzzeitig von irgendwelchen Studenten gestürmt. Ja, das Wichtigste also in Kürze.
Da Bilder in Rahmen schöner aussehen, darf der symbolische Trauermonat Moharram und der Märtyrertod Hussains gegen die Tyrannei der Unterdrücker nicht vergessen werden.
Ich war in Yazd und zu erst in Shiraz, wo ich das Glück hatte von den Revolutionsgarden in einen für die Trauerumzüge abgesperrten Bereich gelassen worden zu sein, um Fotos zu machen, nachdem ich gefragt hatte. Oder anders: Danke.
Die berüchtigsten Ashura-Prozession finden allerdings in der Wüstenstadt Yazd statt. Dort wird nach Yazdi-Redensart vor-islamischer Tradition, ein riesiges hölzerndes Naghl von knapp 100 Männern, die das einmal in ihrem Leben getan haben müssen, durch die Stadt getragen. Das Ganze wiegt annähernd 1000 kg, ist also eher schwierig und stärkt die Leidenskraft.
Umrahmt von einer Party folgen weitere nicht willkürliche Bilder mit ordentlichen Getränken. 



Sunday, December 18, 2011
Niemand kennt Iran
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